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Luxus auf Schiene

Im März dieses Jahres wurde die Excellence Class des Glacier Express lanciert. Punkto Design und Komfort, Service und Kulinarik setzt der Premium-Wagen selbst für Schweizer Verhältnisse neue Standards – ein Verbindungsglied, das der beiden Endpunkte St. Moritz und Zermatt würdig ist.

Travel

Für die Schweizer ist ihr öffentlicher Verkehr ganz normal – nur für den Rest der Welt mutet er wie ein Wunderwerk aus Sauberkeit, feiner Ausstattung und Präzision an. Die Eisenbahnen, Busse, Schiffe und oft auch Seilbahnen stellen ein derart akkurat getaktetes, gut geöltes und ineinandergreifendes Räderwerk dar, Reisende könnten glauben, die mechanischen Chronographen, für die das Land so berühmt ist, seien nach seinem Vorbild entwickelt worden.Besucher mögen in die Schweiz reisen, wie sie wollen – im Land selbst kommen sie am besten mit dem öffentlichen Verkehr voran. Selbst wer Spezialwünsche hat, wird für sich den richtigen Zug finden: Themenrouten wie den Käsezug (von Montreux nach Château d’Oex) oder den Belle- Époque-Schokoladezug ab Montreux nach Gruyères zum Beispiel gibt es in anderen Ländern gar nicht, ganz zu schweigen von Strecken wie dem Bernina Express, der höchstgelegenen Alpentransversale, oder dem zwischen Zermatt und St. Moritz pendelnden Glacier Express, dem wohl berühmtesten Schweizer Zug überhaupt. Apropos: In Sachen Glacier Express gibt es eine Neuigkeit zu vermelden, die nicht nur die verwöhnten Urlauber von St. Moritz und Zermatt interessieren wird, sondern alle, die auf kultiviertes und doch naturnahes Reisen Wert legen. Und das, nebenbei bemerkt, durch einige der pittoreskesten und kontrastreichsten Landschaften des Alpenraums. Die Neuheit nennt sich Excellence Class, ist seit März dieses Jahrs buchbar und bietet den Reisenden noch mehr Annehmlichkeiten, erhöhten Komfort und Extra-Service.

Ein gewagter Blick

Kalte, erfrischende Gebirgsluft an einem sonnigen Morgen am Bahnhof von St. Moritz und ein blitzblank polierter roter Glacier Express – das sind die Zutaten für den Beginn einer eindrucksvollen Reise. Die livrierte Concierge reicht Champagner im Waggon der Excellence Class – ein durchaus adäquater Einstand nach eineinhalb Tagen Aufenthalt an diesem Ort, einem der weltweiten Gravitationspunkte des Glamours. Premiumklasse schön und gut – Hauptakteur des Glacier Express sind aber die alpinen Landschaften, die auf der Strecke durchquert werden. Daher ist es nützlich, als Fahrgast der Excellence Class ein Tablet neben dem Sitz zu haben, das mit Hinweisen auf alle Aspekte der Strecke gespeist ist, insbesondere auch über die Orte und Blickfänge, die der Glacier Express passiert. Denn wie sagte schon Goethe so richtig: «Man sieht nur, was man weiss.» Und das beginnt gleich einmal mit einem Unesco-Welterbe. Tatsächlich ist die Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina seit 2008 ein solches, und die Etappe zwischen St. Moritz und Thusis ein Teil davon. Diese Auszeichnung, die ausserdem nur die Darjeeling- und die Semmeringbahn erhalten haben, verdankt sie ihren zahlreichen Viadukten, Galerien und Kehrtunneln inmitten dramatischer Gebirgslandschaften – eine vor über 100 Jahren vollbrachte technische Grossleistung. Die damaligen Ingenieure hatten aber auch einiges an Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen, zum Beispiel zwischen den Ortschaften Bergün und Preda, wo auf nur sechs Kilometer Weg 418 Höhenmeter zu überwinden sind. Um die maximal zulässige Steigung der Trasse nicht zu überschreiten, musste die Strecke doppelt so lang gemacht werden. Das war in der engen, schroffen Berglandschaft gar nicht so leicht, weshalb sie nun insgesamt fünf Kehrtunnel, vier Talquerungen und zahlreiche kleinere Tunnel und Viadukte aufweist.

«Hauptakteur des Glacier Express sind die alpinen Landschaften.»

Da wir schon bei Zahlen sind: Insgesamt zählt die ganze Strecke des Glacier Express 291 Brücken und 91 Tunnels.Ebenso spektakulär und ästhetisch gelungen ist auch der 65 Meter hohe Landwasserviadukt aus Naturstein kurz vor der Ortschaft Filisur, der sich auf 142 Metern Länge in kühnem Schwung über das wilde Tal hinweg spannt, um direkt in einen Tunnel zu münden. Davor braucht sich der 163 Meter lange und 89 Meter tiefe Solisviadukt nicht zu verstecken. Hier soll sich laut Tablet der heilige Georg mit einem gewaltigen Sprung seines Pferdes über die Albula-Schlucht vor Verfolgern gerettet haben. Weiter geht es durch die Region Domleschg, eine der burgenreichsten Europas – kein Wunder, liegt sie doch am Durchgangsweg zu den Alpenpässen Splügen, San Bernardino und Julier. Die grösste Festung ist Ortenstein, die auf einem Felsvorsprung über der Gemeinde Tomils ruht. Die nächste Station ist Chur. Die Hauptstadt des Kantons Graubünden hat eine schöne historische, als Fussgängerzone gestaltete Altstadt mit Bürger- und Patrizierhäusern sowie eine barocke Bischofsresidenz und eine romanische Kathedrale im sogenannten Hofbezirk. Chur gilt als die älteste Stadt der Schweiz mit einer Siedlungsgeschichte, deren erste Spuren bis etwa 11’000 vor Chr. zurückgehen. Auch sie wird das wohl in erster Linie ihrer günstigen Lage am Alpenrhein zwischen dem Rheintal und dem Oberland mit seinen Pässen in Richtung Süden zu verdanken gehabt haben. In Chur wurde in römischer Zeit ein Kastell errichtet, das später zum Bischofssitz umfunktioniert wurde. Bemerkenswert, dass Chur das erste Bistum nördlich der Alpen war, ein erster Bischof ist bereits Mitte des 5. Jahrhunderts belegt.

Prachtvoll: Ausblicke wie auf den Stellisee und das Matterhorn können sich sehen lassen.
Prachtvoll: Ausblicke wie auf den Stellisee und das Matterhorn können sich sehen lassen.

Auch die Schweiz hat einen Grand Canyon

Die nächste Gelegenheit, Kameras und Smartphones in Stellung zu bringen, bietet sich auf der Etappe der Rheinschlucht. Dieser etwa 13 Kilometer lange «Swiss Grand Canyon» ist eine archaisch anmutende Landschaft, durch die sich der mal grünlich, mal kalkgrau, mal türkis schimmernde Vorderrhein vielfach gewunden und von weissen Kieselbänken gesäumt schlängelt. Bis zu 400 Meter ragt die teils bewaldete, teils geröllartige Schlucht schroff in die Höhe, und der einzige durchgängige Verkehrsweg durch sie hindurch ist die Bahn. Auf die Rheinschlucht folgt die ehemalige Benediktinerabtei Disentis, ein schöner, die Ortschaft wuchtig dominierender Barockbau, der, nachdem er Ende des 18. Jahrhunderts von französischen Truppen in Brand gesteckt worden war, später wiederaufgebaut wurde und heute ein Gymnasium beherbergt. Danach geht es bergauf in Richtung des 2’033 Meter hohen Oberalppasses, des höchsten Punktes der Strecke. Noch ein wenig weiter oben, auf 2’345 Meter Höhe, liegt der Tomasee, der als die Quelle des Rheins angesehen wird. Eine herrliche Szenerie mit dem Oberalpsee, mit Wiesen und Gipfeln und dem bereits im Nachbarkanton Uri liegenden Andermatt in der Ferne. Und eine kluge oder auch zwingende Entscheidung des Glacier Express, hier, wo atemberaubende Ausblicke warten, eine Pause von zehn Minuten einzulegen. Erwähnenswert sind auch die Kinbrücke beim Ortseingang von Stalden, ein Bauwerk aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, die Kipfenschlucht, wo die Bahn und der Fluss Vispa auf engstem Raum nebeneinander verlaufen, der Anblick des mächtigen Biesgletschers und schliesslich das 25 Kilometer lange Mattertal. Es bietet Eis und Fels, die hindurchfliessende Vispa, den Blick auf zahlreiche Viertausender, Schluchten, Alpenwiesen – und als Krönung das Matterhorn, auch wenn vom Zug aus nur kurz zu sehen.

«Alpine Luxury»

Was hebt die Waggons der Excellence Class – deren es zwei Stück gibt, einen für jeden der beiden Züge, die zwischen St. Moritz und Zermatt pendeln – von den übrigen ab? Was rechtfertigt den Zuschlag von CHF 420 zum Erste-Klasse-Ticket? Grundsätzlich besteht der Glacier Express ja ausschliesslich aus Panoramawagen, und der Hauptakteur ist, wie gesagt, die alpine Landschaft. Die Excellence Class scheint eben dem Motto zu folgen: L’excellence se niche dans les détails. Sprich, wenn es möglich ist, den Gast noch einen Tick persönlicher und aufmerksamer zu betreuen, wenn es möglich ist, einen Barbereich einzufügen und ein mehrgängiges Gourmetmenü zu servieren, wenn es sich machen lässt, die Wagen ganz neu zu designen und dem Ganzen Atmosphäre und Lounge-Appeal zu geben – warum sollte es dann nicht getan werden? Dieses heimliche Motto lässt sich bis ins Detail verfolgen: So ist der Wagen mit elektrisch verstellbaren Lounge-Sesseln in Einerreihen bestückt, sodass jeder Gast einen Fensterplatz hat. Sie sind aus Leder und Stoff gefertigt, deren «Gletschertöne» variieren: jedes Stoffmuster ein Unikat. Auch die blockartigen, weiss schimmernden Tischlampen sehen so aus, als wären sie geradewegs aus dem Gletschereis herausgefräst worden. Ein hübsches und hochwertiges Stück, das mit seinen hin und her zackenden Bewegungen bei Kehrtunneln für Erheiterung unter den Gästen sorgt, ist der übergrosse Kompass, der in die kuppelartige Deckenleuchte an der Bar eingebaut ist. Die Kuppel selbst ist vergoldet, ebenso auch die Mittelstrecke der Decke und die Seitenleisten der Fenster. Überall dort sind auch scherenschnittartige Berglandschaften eingraviert. Die Verkleidung der Bar ihrerseits ist aus Rheintaler Quarzit – schliesslich fährt der Zug ja durch das Rheintal mit seiner Rheinschlucht. Die vielen Einzelheiten lassen erkennen, wie viel Aufwand und kunsthandwerklicher Sachverstand ins Design der Excellence Class-Wagen geflossen sind. Der Gesamteindruck ist von grosser Gediegenheit mit zahlreichen «alpinen» Verweisen, das da und dort verwendete Holz ist übrigens massiver Nussbaum. «Alpine Luxury» nennt es Christian Harbeke, Partner des Unternehmens Nose Design Experience, das das Interior Design verantwortete. Der Exzellenz-Charakter setzt sich auch kulinarisch fort: Bereits auf der Höhe von Samedan werden die Amuse-Bouches – Tatar-Tartelette, Chäschüechli und Gewürz-Nussmischung – serviert, und so geht es weiter, sodass Fahrgäste während der gesamten Fahrt beschäftigt sind. Es folgen eine in der Schweiz geräucherte Forelle mit ofengerösteten Randen, eine Erbsen-Minze-Suppe und als dritter Gang ein Schweizer Rinderfilet mit Trüffel-Kartoffelstampf. Zuletzt noch Käseplatte, Schokoladenkuchen und Friandisen. All das begleitet von Weinempfehlungen aus der Schweiz. Zugreisende, die es gewohnt sind, dass ihr Essen in der Mikrowelle erhitzt wird, können das gleich wieder vergessen: Im Glacier Express wird alles frisch zubereitet, die Speisen in der Excellence Class sind ohnehin auf Gourmetebene angesiedelt. «Wir achten darauf, dass die Zutaten bzw. Lieferanten aus den Regionen kommen, durch die wir fahren», erklärt die bemühte Concierge. «Der Kaffee zum Beispiel wird von Europas höchstgelegener Rösterei, Badilatti in Zuoz, beigesteuert, die Churer Röteli-Torte von der Familie Ullius, der Hauswein von Z’Brun in Salgesch und die Friandisen von Glattfelder in St. Moritz. Den Whisky der Churer Marke Orma nicht zu vergessen.» Ein kleiner Wermutstropfen in der Excellence Class ist, dass die Fenster nicht entspiegelt sind, was das Fotografieren ein wenig erschwert. Nur zwei Fenster im nachgeordneten Raum können geöffnet werden. Im Zuge der Generalüberholung des Glacier Express in den kommenden zwei Jahren sollen zusätzliche Spots geschaffen werden – Fotomotive hätte es mehr als genug.

Auf Schiene: Mit dem Glacier Express geht es von Zermatt nach St. Moritz und Davos und wieder zurück.
Auf Schiene: Mit dem Glacier Express geht es von Zermatt nach St. Moritz und Davos und wieder zurück.

Der langsamste Schnellzug

Bis in die 40er-Jahre hinein wurde der Glacier Express scherzhaft der «langsamste Schnellzug der Welt» genannt, doch dann wurde er von der Dampf- auf die elektrische Lok umgestellt, was die Fahrzeit von knapp elf Stunden auf unter acht Stunden verkürzte – aber wer die Strecke einmal gefahren ist, weiss: Um die Fahrtzeit geht es nicht. Bis der Glacier Express zustande kam, vergingen mehrere Jahrzehnte – er war buchstäblich Stückwerk: Im Jahr 1891 wurde zunächst die – bis 1929 mit Dampf betriebene – Bahnlinie Visp–Zermatt eröffnet, 1904 folgte die Strecke Chur – St. Moritz, 1912 jene zwischen Chur und Disentis. Es folgten weitere Abschnitte, ehe der Zug von 1930 an durchgängig zwischen Zermatt und St. Moritz verkehren konnte. Schon damals wurden die besten Wagen des Zugs als Glacier Express ausgewiesen. Die drei Bahngesellschaften, die die Strecke entlang der Kantone Graubünden, Uri und Wallis betrieben, wollten damit an die Tradition des luxuriösen Bahnreisens anschliessen, wie sie vor dem Ersten Weltkrieg bestanden hatte. Wegen der grundsätzlichen Lawinengefahr im Winter konnte der Glacier Express nicht ganzjährig betrieben werden. Das änderte sich erst durch die Eröffnung des Furka-Basistunnels im Jahr 1982 und den Wegfall der Furka-Bergstrecke. Interessanterweise wurde erst damals das touristische Potenzial der Strecke erkannt, die zwei der Topdestinationen der Schweiz verbindet.

Reisen mit Stil: Die neue Excellence Class des Glacier Express lässt keine Wünsche offen.
Reisen mit Stil: Die neue Excellence Class des Glacier Express lässt keine Wünsche offen.

Reiseinfos

Wissenswertes

Swiss Travel Pass: Das Swiss Travel System http://mystsnet.com ist die bequemste Art, die Schweiz zu erkunden. Der Swiss Travel Pass gibt freie Fahrt auf dem gesamten Netz von Bahnen, Bussen, Schiffen und städtischen Verkehrsmitteln in 90 Städten. Inbegriffen sind auch die berühmten Panoramastrecken, freier Eintritt in mehr als 500 Museen und 50 Prozent Ermässigung auf die meisten Bergbahnen. Gültigkeit: 3, 4, 8 oder 15 aufeinanderfolgende Tage.

Tickets via http://myswitzerland.com/rail

 Informations- bzw. Broschürenanfragen, Beratung und Buchung zu Schweiz-Themen: Schweiz Tourismus: Tel.: 0800 100 200 (kostenfrei, info@myswitzerland.com , http://myswitzerland.com

Tourismusorganisation Engadin St. Moritz: http://engadin.stmoritz.ch

Tourismusbüro Zermatt: http://zermatt.ch

Die Excellence Class des Glacier Express

Zwei Züge des zwischen St. Moritz und Zermatt pendelnden Glacier Express haben seit 2. März dieses Jahres einen zusätzlichen Waggon der Excellence Class samt persönlichem Concierge und Bar – ein Premium-Angebot, wie es auf Europas Schmalspurbahnen seinesgleichen sucht. Das Ticket kostet CHF 420 Zuschlag zum Ticket 1. Klasse, darin sind der Apéro, ein fünfgängiges Menü mit Weinbegleitung, Teatime plus Softdrinks und Kaffee enthalten. Die Fahrt in dem 20 Passagiere fassenden Waggon, der ausschliesslich Fensterplätze hat, dauert rund acht Stunden. Mit Blick auf das 90-Jahre-Jubiläum des Glacier Express im Jahr 2020 werden innerhalb des kommenden Jahres auch die übrigen Panoramawagen überholt und mit neuem Design sowie Infotainment ausgestattet.

Buchungen des Glacier Express wie auch der Excellence Class: http://glacierexpress.ch

Kulm Hotel in St. Moritz.
Kulm Hotel in St. Moritz.

Unterkunft

Hotels in St. Moritz & Zermatt

Wenn es in St. Moritz nicht das Badrutt’s Palace ist, dann das Kulm Hotel – das ist reine Geschmackssache, beide spielen an der Spitze der einschlägigen Oberliga mit. Das Kulm, ein Haus der Fünf-Sterne-Superior-Kategorie, das vom See aus gesehen von seiner schieren Grösse her einen Gutteil der Kulisse von St. Moritz Dorf einnimmt und von der Via Veglia aus mit seinem klassizistischen Eingang à la Tempelportikus ein wenig an eine gehobene Badeanstalt aus früherer Zeit erinnert, hat sein Superior-Rating wohlverdient. Das im Jahr 1856 von Johannes Badrutt errichtete Kulm Hotel war das erste überhaupt in St. Moritz. Der Mann war nicht nur ein Tourismus-, sondern auch sonst ein Pionier: Das Kulm war zugleich auch das erste Gebäude der Schweiz, das mit – vom eigenen Wasserkraftwerk gespeister – elektrischer Energie ausgestattet war. Es war übrigens Johannes’ Sohn Caspar, der das Badrutt’s Palace erbauen liess. Das Kulm atmet die Gediegenheit eines Grandhotels, das schon seit vielen Jahrzehnten ein solches ist – geht aber dennoch mit der Zeit. So wurde der französische Designer Pierre-Yves Rochon – der bereits das Sacher in Wien neu in Szene gesetzt hat – engagiert, um 40 der insgesamt 166 Suiten und Zimmer völlig neu zu gestalten, und zwar hochelegant mit einem leichten alpinen Twist dank der Verwendung von Arvenholz.

http://kulm.com

 In Zermatt ist das Mont Cervin Palace von seiner dominierenden Grösse mitten in der Stadt und seiner Fünf-Sterne-Superior-Kategorie her durchaus ein Pendant zum Kulm. Das Mont Cervin hat 150 Suiten und Zimmer, deren Stil sich ebenfalls als «Alpine Luxury» beschreiben liesse. Es zählt zu den historischen Hotels der Stadt, noch ein wenig älter ist das ebenfalls mitten im Ort gelegene Schwesterhotel Monte Rosa, das um die Mitte des 19. Jahrhunderts vorwiegend englische Alpinisten beherbergte, allen voran Edward Whymper, den Erstbesteiger des Matterhorns.

http://montcervinpalace.ch

Mont Cervin Palace in Zermatt.
Mont Cervin Palace in Zermatt.

© swiss-image.ch / Stefan Schlumpf, Pascal Gertschen, Glacier Express AG / Stefan Schlumpf, Kulm Hotel St. Moritz, beigestellt