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Kanada findet Stadt

Elch? Lachs? Grizzlybär? Bewundern wir am besten in freier Wildbahn. Aber hier kommt das Kanada für Urbane: Warum uns die Städte Montreal, Quebec, Toronto und Vancouver zur zweiten Natur werden können.

Travel

Bei Gewitter, starkem Wind und anderen extremen Witterungsverhältnissen muss die Trauung leider verschoben werden. Hinsichtlich der Hochzeitsgesellschaft existieren weitere Beschränkungen: Mehr als acht Personen haben leider nicht Platz, und da sind die Brautleute bereits inkludiert. Was die Eheringe angeht: Sie bestehen aus Sicherheitsgründen aus elastischem Material. Aber wenn alles gut geht, dann bietet Torontos EdgeWalk Wedding ganz besondere Aussichten: auf die gemeinsame Zukunft, aber auch auf Kanadas grösste Stadt. Klitzeklein nehmen sich die Hochhäuser um den CN Tower aus. Dahinter verschwimmt der petrolgrüne Lake Ontario mit einem blassblauen Himmel. Nur schwindelfrei sollte die Hochzeitsgesellschaft besser sein. Beim EdgeWalk geht es 356 Meter kerzengerade nach unten. Nicht nur die Braut, die sich nicht traut, hat hier einen schweren Stand – Sicherheitsgurte hin oder her. Der kleine Spaziergang an der Aussenkante des CN Towers, der bis zum Bau des Burj Khalifa 30 Jahre lang als höchstes Gebäude der Welt galt, sorgt zweifellos für ganz besondere Adrenalinschübe. Toronto liegt auf der Höhe der Toskana, was der Stadt am Ontariosee ein mildes Klima beschert – zumindest für kanadische Verhältnisse. Wer hier Holzfällerhemden und Lumberjacks sucht, liegt ebenfalls knapp daneben. Toronto macht nun mit entspannten Hipster-Stadtteilen wie Ossington von sich reden und mit einer Kunstszene, die es locker mit New Yorks Williamsburg aufnehmen kann. Aber alles der Reihe nach …

Off Mainstream : Das bunte Viertel Kensington Market bringt Farbe und Diversität in den urbanen Asphaltdschungel Torontos
Off Mainstream : Das bunte Viertel Kensington Market bringt Farbe und Diversität in den urbanen Asphaltdschungel Torontos

Der Distillery-District-Durst

Für besondere Perspektiven sorgt auch die kurze Fährfahrt nach Toronto Island. Es ist der beste Platz, um sich die Waterfront-Skyline des kanadischen Powerhouse auf der Netzhaut zergehen zu lassen. Hübsche Gartenanlagen und ein netter Sandstrand finden sich hier. Und natürlich das historische Gibraltar Point Lighthouse.

>«Torontos Destillerie-Viertel ist eine Mischung aus Soho und Covent Garden»

Seit dem spektakulären Leuchtturmwächtermord im Jahr 1815 steht es im Mittelpunkt lokaler Ghost Stories. Jedes vierte Mai-Wochenende, wenn die Stadt im Rahmen von «Doors Open Toronto» rund 150 historische Gebäude für Besucher öffnet, ist der Andrang besonders gross. Doch es gibt zentralere Adressen, um Torontos Liebe zur Vintage-Location zu pflegen. Die bekannteste ist der Historic Distillery District im Stadtteil St. Lawrence, ein revitalisiertes Lifestyleviertel, das sich nun als Mischung aus Soho und Covent Garden präsentiert. Im 19. Jahrhundert beherbergte der vier Hektar grosse Distillery District die grösste Destille Nordamerikas, die während der Zeit der Prohibition ihre goldenen Tage erlebte. Binnen weniger Jahre wurden in den 44 Backsteingebäuden zehn Million Liter Whiskey produziert. Doch Ende der 80er-Jahre sassen die innerstädtischen Brennereien selbst auf dem Trockenen – zumindest in ökonomischer Hinsicht. Verwaiste Gassen mit romantischem Kopfsteinpflaster, Backsteinkulissen und Schornsteinschlote à la Dickens in bester Citylage? Ganz klar, dass die Gegend schon wenig später als Filmkulisse von sich reden machte und schliesslich als trendiges Ausgehviertel. Nun bilden die viktorianischen Industriebauten einen ziegelroten Rahmen für 20 Galerien, Brewpubs, die Chocolaterie SOMA und für Bistros, die herrliche Austern aus zwei Meeren servieren – dem Atlantik und dem Pazifik.

Innenstadt mit Eigensinn

In Toronto wird das weltweit vertraute Kapitel der Gentrifizierung historischer Innenstädte durchaus mit Eigensinn geschrieben. Internationale Ketten und Franchiseunternehmen bekamen von Beginn an keinen Fuss in den Distillery District – im Gegensatz zum regionalen Handwerk und zu lokalen Produkten.

Ähnliches gilt auch für die zehn Minuten entfernten Markthallen des gleichfalls geschichtsträchtigen St. Lawrence Market, der sich nun als Farm-to-Table-Mekka und als Galerie-Cluster zwischen Biogurken präsentiert. Wer mag, nimmt an den Coriantischen der Miele Gallery Platz, probiert Rhabarber Crumble mit Vanilleeis oder die urkanadische Minestrone-Variante Knife Skills Soup. Regionale Zutaten, die Raw-Food-Philosophie unzerkochter Vitamine sowie eine Prise internationales Design – all das vermengt sich hier zur zeitgemässen Facette einer Stadt, die ein Sechstel aller Kanadier beherbergt. Beispiele dafür finden sich auf Schritt und Tritt, und mitunter fallen sie höchst subtil aus. Das verraten aktuelle Modewörter in Torontos offiziellem Sprachgebrauch. Re-Branding ist eines davon, und es beinhaltet den Kampf um hölzerne Telegrafenmasten, um deren Erhalt vor einiger Zeit erbittert gekämpft wurde – gehören sie doch als identitätsstiftendes Leitmotiv zur kanadischen Spielart einer Grossstadt inmitten gar nicht so weit entfernter Wälder dazu. Hellwach ist Toronto allemal. Dutzende Foto-Blogs und ein eigenes Magazin, «Spacing», kommentieren kleinste Veränderungen im Stadtbild. Ein eigener Shame-on-you-Mr-Architect-Preis – der «Pugly» – wird an besonders uninspirierte Bauwerke verliehen. Trotz kühlem Klima gedeiht Guerilla Gardening – besonders bunt im Ökoviertel Kensington Market, dessen Holzhäuser sich wohltuend zwischen Torontos Betonstrecken kuscheln. Ein Stück die Queen Street in Richtung Westen entlang schlägt das Viertel West Queen West in eine ähnliche Kerbe. Nun dominieren Vintage-Boutiquen, Künstlerlofts, eine kleine Prise Korea-Town, Kfz-Werkstätten, noch mehr graffitigeschmückte Cafés und das zeitgenössische Kunstmuseum MoCCA – ein Mix, der nicht nur am Ontariosee Zukunft hat.

Oscarreife Architektur

Träume hat Toronto in Überfülle im Repertoire. Täglich drehen an die 20 Filmcrews in der Stadt, was Toronto den schönen Beinamen «Hollywood des Nordens» eingetragen hat. Untermauert wird dieser cineastische Ruf durch das grösste Filmfestival Nordamerikas: Jeden September stehen internationale Filmstars wie George Clooney oder Jessica Biel auf dem roten Teppich des dann stattfindenden Toronto International Film Festivals. In Feierlaune präsentiert sich die Stadt aber auch den Rest des Jahres über. Im Juni beispielsweise wirbeln Tänzer beim Luminato-Festival über die Open-Air-Bühnen öffentlicher Plätze und Parks. Wenige Wochen später sorgen dann das Downtown Jazz Festival, die Gay & Lesbian Pride oder das karibische Volksfest «Caribana» für ausgelassene Stimmung. Die Literatenszene hat ihren grossen Auftritt im Oktober. Dann wird hier das International Authors Festival veranstaltet. Dabei galt Toronto lange Zeit vor allem als der Geheimtipp für Architekturtouristen. Dafür sorgten die glatten Schluchten des Financial District, die der grosse Pionier des Internationalen Stils, nämlich Mies van der Rohe, aus schwarzem Stahl und in verhalten transparentem Bronzeglas errichten liess. Als Toronto Dominion Centre hatten sie Architekturgeschichte geschrieben, Toronto einen grossen Schub beschert. Doch das war in den 60ern, und vor knapp zehn Jahren legte die heutige Architektengeneration nach. Den Beginn machte Daniel Libeskinds Anbau für das Royal Ontario Museum – ein Kristall, der scharf in die alten Museumsfassaden schneidet. Ecke McCaul St. / Dundas St. W. steuerte – der übrigens in Toronto aufgewachsene Wahlkalifornier – Frank O. Gehry mit der Art Gallery of Ontario ein weiteres Highlight bei.

Vielfalt in Kanada: Modernes Toronto, frankophones Montreal
Vielfalt in Kanada: Modernes Toronto, frankophones Montreal

Montreal, mon amour

Eine gute Flugstunde weiter östlich wirkt die Millionenstadt Montreal im Südwesten der französischsprachigen Provinz Quebec mehr wie ein Guckloch Richtung Paris. Aber als kanadische Île de France geht das frankophone Montreal der Gegenwart vor allem wegen seiner Geografie durch. Die Stadt liegt auf der Île de Montréal, der grössten Insel im Hochelaga-Archipel, die vom Sankt-Lorenz-Strom und vom Ottawa umflossen wird. Nun beherbergt sie eine multiethnische Bevölkerung, die der lebhaften Kultur- und Restaurantszene immer wieder spannende Impulse verleiht. Davon zeugen libanesische Mezzes und das iranische Byblos Petit Café an der Avenue Laurier Est, wo die Frühstücksomeletten mit Rosen-blättern verziert werden. Die Ecke um die Rue Saint-Dominique, wo jüdische Einwan-derer aus Osteuropa einst Synagogen errichtet hatten, hat sich schon vor langer Zeit in ein Chinatown verwandelt, zuletzt kamen Hoa-Chinesen aus Vietnam dazu. An der Rue Dante, der Hauptstrasse von Little Italy, blinzeln alte Männer in Sonntagsanzügen in die Sonne und die wichtigste Zeitung im Caffè San Simeon bleibt der «Corriere Canadese». Rund um die Rue Rachel ist wiederum ein Little Lissabon entstanden, wo Lokale wie das Portus 360 Piri-Piri-Hühnchen servieren und hinterher herrliche Pastéis de nata. Wer lieber Nachtpflanzen sehen möchte, findet am Boulevard Saint-Laurent eine ähnlich internationale Szene vor. Im «Les Bobards» wechseln Balkan-, Latino- und karibische Garifuna-Bands im Tagesrhythmus ab – während das Kultgetränk St-Ambroise Cream Ale für Lokalkolorit à la Quebec sorgt. Wer sich auf der lokalen Seite lavitrine.com einen Überblick über das entsprechende Kulturan-gebot verschaffen möchte, kommt schnell ins Schwitzen: Jazzfestival, Comedy, Festival International Nuits d’Afrique. Im Belgo Building an der Rue Sainte-Catherine Ouest konzentrieren sich Galerien, und noch mehr Kunst findet sich im Gay Village rund um die Rue Sainte-Catherine. Dass Montreal den Nobelpreisträger Saul Bellow hervorgebracht und der Cirque du Soleil hier seinen Siegeszug um die Welt angetreten hat, gerät angesichts dieser kulturellen Fülle fast in Vergessenheit. Aber zugleich überdauerte auch die «französische» Postkarten-City, freilich ohne zu versteinern. Dass die Seine in Montreal St. Lawrence River heisst, kann daran nicht viel ändern. Erhaben ragt die jahrhundertealte Basilique Notre-Dame samt Amerikas schwerster Glocke über der Altstadt auf – ein himmlisch protziges Stückchen Katholizismus, wie es das in der Neuen Welt nördlich von Mexiko wohl kein zweites Mal gibt. Frankophone Kirchenlieder dringen zum Orgelgetöse heraus und hallen die enge Rue de Bresolés hinab. Akkordeonspieler quet-schen in Seitengässchen schräge Tangotakte aus ihren Kästen, und aus Boutiqueschaufenstern glotzen die steinernen Schädel gehörnter Gargouilles – allerdings in Form von Kleiderpuppen, die einen Hauch von Notre-Dame ins Window-Shopping bringen. Übersehen lässt sich die legere Lebensart der Montrealiennes nur schwer, schon gar nicht in der Rue Saint-Denis, dem Her-zen des Quartier Latin. Weissgeschürzte Garçons balancieren hier Pastisschnäpse zwischen Marmortischchen hin und her, und Hausfrauen mit lila Dauerwellen und Baguettes im Einkaufsnetz gönnen sich kurze Mittagspäuschen. Während des eisigen Winters macht die «zweite» Stadt Montreal souterrain alias RÉSO einfach unterirdisch weiter: Das verzweigte innerstädtische Netzwerk unterirdischer Fussgängertunnelerstreckt sich über 32 Kilometer, was es zur grössten Untergrundstadt weltweit macht. Verstecken muss sich Montreal aber keinesfalls. Und auch jenseits der Stadtgrenzen nicht. Dort liegen die ewigen Jagdgründe der Ahornsirupzapfer: Magic Maple Country.

Go West: Vancouver - Lebensqualität zwischen Meer und Bergen
Go West: Vancouver - Lebensqualität zwischen Meer und Bergen

Vintage City

Wer Montreal in nordöstlicher Richtung verlässt und dem Sankt-Lorenz-Strom Richtung Atlantik folgt, kommt dem frankophilen Puls der Provinz Quebec noch näher. Hier liegt Quebec City an einer Flussenge, die die Irokesen einst Kebec nannten. Pferdekutschen klappern über das blanke Kopfsteinpflaster des Alten Hafens, am Abend rücken Hunderte gusseiserne Strassenlaternen verwinkelte Gässchen in ein romantisches Licht. Mühelos haben die blassvioletten Lilienbanner, die hier anstelle des kanadischen Ahornemblems über den jahrhundertealten Ziegeldächern der Altstadt wehen, die Französische Revolution überstanden. Keine Frage: Quebec City, eine der ältesten nordamerikanischen Städte, hat sich sein Erbe gut bewahrt. Davon zeugt die einzige erhalten gebliebene Stadtmauer nördlich von Mexiko. Daneben prangt ein königlicher Palast, gegen den sich Häuser aus dem 16. Jahrhundert drängen – während Vintage-Läden an jene Zeiten erinnern, als kapriziöse Französinnen wie Elsie Reford die umliegenden Urwälder in kleine botanische Privatparadiese wie die «Jardins des Métis» verwandelten. Doch ganz besondere Oasen verteilen sich auch über Quebec Citys Altstadt. Das Château Frontenac gilt als meistfotografiertes Hotel der Welt, die kleine Rue du Trésor als besonders schmucke Open-Air-Kunstgalerie. Das Quartier Petit Champlain firmiert gar als Nordamerikas ältestes Stadtviertel. Wer noch tiefer in die Historie eintauchen möchte, kann das im Rahmen eines Besuchs im Musée de la civilisation tun – es beleuchtet Quebecs Vergangenheit und Zukunft.

Alles im grünen Bereich

Mit so alten Gemäuern kann Kanadas spannendste Westküsten-City nicht aufwarten. Vancouver besitzt ganz andere Vorzüge. Das verrät bereits ein schneller Blick auf die jährliche Mercer-Studie zum Thema Lebensqualität, die Vancouver in schöner Regelmässigkeit unter die Top Five der Welt reiht. Das hat nicht zuletzt mit der wichtigsten «Ressource» dieser Stadt zu tun, nämlich der ebenso grandiosen wie vielfältigen Natur der umliegenden Provinz British Columbia. Sie ragt weit in die Stadt herein und erschliesst sich bereits im Rahmen einfacher Tagesausflüge. Skifahren inmitten fantastischer Gebirgskulisse? Die nächsten Berge sind gerade mal 20 Minuten von der Downtown entfernt! Ent-spannte Ausflüge an die «Johnstone Strait» ganz im Norden von Vancouver Island gefällig? Ein Unterwasser-Hydrophon macht das «Singen» der Wale auch im Trockenen erlebbar. Mitunter verschmilzt dieser «Rohstoff Natur» mit der City. Um das herauszufinden, ist es ratsam, es den Einheimischen einfach gleichzutun und fürs Sightseeing die ganz normale Hafenfähre zu nehmen! Hinter der Lions Gate Bridge tut sich dann das Meer auf – und das Abenteuer Pazifik. Die gemütliche Fahrrad-tour entlang der Seawall, die den Stan-ley Park umgibt, ist eine andere Option. Ähnliches gilt für Rundgänge hoch über dem gemässigten Regenwald, die auf dem neu angelegten Cliffwalk im Capilano Suspension Bridge Park unternommen werden können. Mehr zum Thema Meer lässt sich am Canada Place herausfinden, von dessen Pier die Kreuzfahrtriesen nach Alaska ablegen und wo die vielen asiatischen Zuwande-rer ankamen, deren Energie Vancouver heute prägt. Warum Kanadas westlichste City «Hongcouver» genannt wird, verrät ein Spaziergang rund um die Keefer Street. Hier konzentrieren sich die Märkte von Vancouvers Chinatown, der zweitgrössten nach San Francisco. Aber die junge Stadt hat noch mehr auf Lager. Bunte Märkte auf Granville Island oder den alternativ angehauchten Secondhand-Hotspot Kitsilano. Trendiger ist Gastown, die historische Altstadt gleich am Hafen. Galerien mit Inuit-Kunst und Sushi-Lokale finden sich hier, daneben tickt die mit Dampf betriebene «Gastown Steam Clock», ein Unikat aus jenen Zeiten, als hier noch Männer in Lumberjacks das Sagen hatten. Wohin die Reise geht, ist für die Stadt, in der Greenpeace gegründet wurde, klar: immer weiter in Richtung Öko-Town. Bis 2020 will Vancouver die grünste Stadt der Welt sein. Bis dahin sorgen die Vancouverites schon einmal vor. Etwa mit der Erfindung der international erfolgreichen «100 Mile Diet», die nur regionale Lebensmittel vorsieht. Und mit Speisekarten, für die das «Ocean Wise»-Siegel eingeführt wurde. Denn auch nachhaltig produzierte Meeresfrüchte schmecken nach mehr.

Metropolen im Duett: Toronto & Vancouver

Was Sie nicht versäumen sollten: schöne Hotels, geschmackvolle Restaurants und Kunst in Toronto und Vancouver.

Bitte einchecken

The Hazelton Hotel: 118 Yorkville Ave., Toronto. Das Luxushotel im angesagten Stadtteil Yorkville wurde vom international berühmten Interior Designer Yabu Pushelberg gestaltet. http://thehazeltonhotel.com

Old Mill Spa & Inn: 21 Old Mill Road, Toronto. Entzückendes Tudor-Style-Juwel von 1914 beim Humber River. http://oldmilltoronto.com

Auberge Vancouver: 837 West Hastings St., Vancouver. Das Boutiquehotel punktet mit fantastischem Blick auf Berge und den Hafen. http://aubergevancouver.com

Guten Appetit

The Chase Fish & Oyster: 10 Temperance St., Toronto. Stylishes Seafood-Restaurant in industrieller Warehouse-Atmosphäre im Financial District. http://thechasetoronto.com

One Restaurant: 116 Yorkville Ave., Toronto. Das Restaurant des Chefs Mark McEwan kombiniert frische Zutaten aus Ontario in französischer und italienischer Kochtradition. http://one.mcewangroup.ca

Bauhaus Restaurant: 1 W. Cordova St., Vancouver. Inmitten von Bauhaus-inspiriertem Design werden herausragende Gerichte wie der Wachteleintopf serviert. http://bauhaus-restaurant.com

Vij’s: 1480 W. 11th Av., Vancouver. Nicht nur die Kritiker der «New York Times» sind voll des Lobes über Vikram Vijs individuelle Interpretation der indischen Küche. http://vijsrestaurant.ca

 Gute Einsichten

Four Seasons Centre for the Performing Arts: Seit zehn Jahren beherbergt der gläserne Bau die längste freitragende Glastreppe der Welt – und orientiert sich zugleich am Vorbild europäischer Opernhäuser. 145 Queen St. W., Toronto. http://coc.ca/AboutTheCOC

Vancouver Art Gallery: Das wichtigste Kunstmuseum der Stadt wird nach Plänen der Architekten Herzog & de Meuron erweitert – bei unverändertem Ausstellungsbetrieb. http://vanartgallery.bc.ca

Episch. Modernes Design in historischen Gemäuern erwartet die Gäste des schicken Épik Hotels in Montreal
Episch. Modernes Design in historischen Gemäuern erwartet die Gäste des schicken Épik Hotels in Montreal

Vive La France: Montreal & Quebec City

Savoir-vivre im Norden: So geniessen Sie die Cityhighlights der frankophonen kanadischen Provinz.

 Einchecken

Hotel St. Paul: 355 Rue McGill, Montreal. Modernes Design in Beaux-Arts-Architektur aus dem 19. Jahrhundert und Mitglied der Design Hotels. 119 Zimmer in zehn Kategorien. http://hotelstpaul.com

Épik Hôtel Montreal: 171 Rue St. Paul Ouest, Montreal. Das Gebäude aus dem Jahr 1723 beherbergt heute ein elegantes Hotel mit offenem Feuerplatz und viel lokaler Kunst. http://epikmontreal.com

Fairmont Le Château Frontenac: 1 Rue des Carrieres, Quebec City. Das ikonische Hotel aus dem Jahr 1893 geniesst eine privilegierte Lage innerhalb der historischen Stadtmauern mit Blick auf den Hudson River. http://fairmont.com/frontenac

Le Petit Hotel: 168 Rue St.-Paul Ouest, Montreal. Wohnen in einer ehemaligen Lederfabrik in Old Montreal. Die 24 Zimmer verströmen den geräumigen Warehouse-Charme einstiger Lagerhallen. http://petithotelmontreal.com

 Fein speisen

Bouillon Bilk: 1595 Boul St-Laurent, Montreal. Der Feinschmeckertempel serviert seit 2011 kreative Gerichte in ausgeprägt individueller Handschrift. http://bouillonbilk.com

Arthurs Nosh Bar: 4621 Rue Notre-Dame O, Montreal.Jüdische Küche in modernem Ambiente, das sich vom berühmten New Yorker Lokal Russ & Daughters inspirieren liess.

Chez Boulay: 1110 Rue Saint-Jean, Quebec City. Hier wird eine «boreale» Version der gesunden nordischen Küche angeboten. http://chezboulay.com

 Besser ankommen

Reisezeit: Der Herbst zählt zu den besten Reise-zeiten – vor allem für Quebec und Montreal, deren Ahornwälder dann einen gelbroten Farbenrausch erleben. Milder als das raue Binnenklima von Toronto ist das von warmen Strömungen begünstigte Vancouver – auch im Winter gibt es Tageshöchstwerte um die 19 Grad.

 Info: http://knechtreisen.ch

© Destination British Columbia, Destination BC/Alex Strohl, Clifton Li, M. Mulligan, Richard Johnson, Canadian Tourism Commission, beigestellt