Weiterlesen

Cooler Hotspot

Pünktliche Geysire, Vulkan-Innenschau und Wikingerpferde als Way of Life: Was Islands unverbrauchter Charme mit dem Megatrend Raw Style gemeinsam hat.

Travel

Auf den ersten Blick sieht er unspektakulär aus. Eher wie ein Maulwurfshügel und nicht wie ein rauchender Vulkankegel. Die Entfernung täuscht aber. Nach längerem Fussmarsch wächst sich der im Moment schlafende Þríhnúkagígur zum herzeigbaren Feuerberg aus. Irgendwann ist der «Krater der drei Gipfel» erreicht, wo über einen offenen Fensterputzerlift, made in Germany, gestaunt wird und bald noch mehr über die Höllenfahrt durch die enge Krateröffnung. Immer tiefer führt sie hinunter, vorbei an scharfkantigen Wänden, die sich schliesslich zum unterirdischen Felsendom weiten, zur gewaltigen Magmakammer, die in verschiedenen Farben schimmert: Rot, Grün, Orange. Nach sieben Minuten wird Liftgitter gegen festen Boden und hundert Meter weiten Blick nach oben getauscht. So gewaltig ist der Bauch des Vulkans, dass er Amerikas Freiheitsstatue verschlingen könnte und Rekyjavíks berühmte Kirche Hallgrímskirkja sowieso.

Unikat: Isländische Pferde zeichnen sich unter anderem durch geringe Grösse und saisonal wechselnde Fellfarbe aus.
Unikat: Isländische Pferde zeichnen sich unter anderem durch geringe Grösse und saisonal wechselnde Fellfarbe aus.

Weltwunder der Geologie

Jules Verne, der im Roman «Reise zum Mittelpunkt der Erde» den Eingang zur Unterwelt einst im isländischen Vulkan Snæfellsjökull verortet hatte, hätte den leicht überteuerten Trip vermutlich gebucht. Dabei ist der Lift ins Innere eines ruhenden Vulkans lediglich eine Attraktion an Islands abenteuerlicher Südküste. Bloss eine knappe Fahrtstunde von Reykjavík entfernt laden der Nationalpark Thingvellir und das Geothermalgebiet der Halbinsel Reykjanes, in dem die Erdwärme sogar zum Beheizen von Gewächshäusern genutzt wird, zu vielfältigen Erkundungstouren ein. Wer den Besuch in der «Gewächshäuserstadt» Hveragerði abgehakt hat, treibt wenig später in der algenreich-milchigen Blauen Lagune bei Grindavík. Gut so. Das Bad inmitten eines Lavafeldes ist ebenso Pflichtprogramm wie das Selfie vorm «Goldenen Wasserfall» Gullfoss oder die aktiven Vulkane Hekla und Katla.

«Islands tektonische Lage macht die Insel zum gut sortierten Schaufenster Richtung Erdinneres.»
- Schmelztiegel Island

Weiter im Südosten öffnet sich die Eiskathedrale des Vatnajökull, Islands grösster Gletscher, und verzaubert mit eisigen Gewölben in bizarren Blauschattierungen. Das Brodeln des Dettifoss-Wasserfalls, bei dem die Schmelzwasser des Vatnajökull 45 Meter in die Tiefe stürzen, bietet ein ganz anderes Schauspiel: weisser Schaum vor schwarzem Basalt. Auch der Nationalpark Þórsmörk hält Besucher auf Trab: Schliesslich ist das Tal, in dem er sich befindet, durch gleich drei umliegende Gletscher geschützt und sorgt für weitere atemberaubende Blicke.

Rendezvous der Erdplatten

Gusto auf Geysire, Eisprinzessin in der Gletscherspalte, Fahrstuhl Richtung Magma-kammer? Wohin also als Erstes? Neugierige Island-Novizen und erfahrene Naturfotografen kommen angesichts der atembe-raubenden Schönheit dieser Insel gleichermassen ins Schwitzen. Und das mit gutem Grund: Island boomt, und die 130 aktiven und schlummernden Vulkane, die das Landschaftsbild prägen, sind keine schlechte Basis für den anhaltenden Hype. Er hat mit einer besonderen Laune der nordatlantischen Geologie zu tun. Genauer: mit der kontinentalen Naht zwischen Europa und Nordamerika. Island zählt zu den wenigen Stellen, an denen der Mittelatlantische Rücken den Meeresspiegel überragt und die isolierte Insel zum gut sortierten Schaufenster Richtung Erdinneres macht. Wer Ausprägungen des Vulkanismus studieren möchte, kommt im funkelnagelneuen «Lava Centre» auf seine Kosten, staunt später über Schildvulkane, schwefelgelbe Ryolith-Berge, die bizarre Laki-Krater-Reihe, vergletscherte Stratovulkane oder Geysire. Manche dieser Fontänen ragen aus dem zischenden Panoptikum heraus. Strokkur, das «Butterfass», faucht besonders pünktlich: Alle zehn Minuten schiesst diese Fontäne 30 Meter nach oben.

Wege in die Wildnis

So weit, so wildromantisch. Doch es geht längst nicht bloss um fantastische Landschaften. Island-Trips handeln heute auch von der besonderen Art der Annäherung an die feurige Schönheit im Nordatlantik. Inside Island – das inkludiert längst vielfältige Facetten. Eheschliessung unter freiem Himmel im UNESCO-Weltkulturerbe Þingvellir? Geht ganz einfach. Und zwar komplett mit kirchlicher Trauung in der historischen Kirche und samt Hochzeitsnacht im Ferienhaus mit eigenem Hot Pot. Apropos Hot Pot: Wer sich auf die Suche nach den berühmten heissen Bademulden macht, die sich über ganz Island verteilen, kann sich von einer eigenen Website guiden lassen: hotpoticeland.com schlägt den immer länger werdenden Blechlawinen, die sich während des kurzen Sommers über gut ausgebaute Hochlandpisten wälzen, ein Schnippchen. Es verrät heisse Bäder inmitten wildromantischer Urnatur, die bislang den Einheimischen vorbehalten waren. Kinderfreundlich ist die Insel der Elfen und Trolle sowieso. Das beweisen moosbedeckte Lavafelder, kleine Bäche, windverwehtes Wollgras und bizarre Elfenburgen zur Genüge. Aber Island kann auch hier mehr. So ist den putzigen orangeschnäbeligen Papageientauchern jeden August ein eigenes Fest gewidmet, in dem Kinder am Westmänner-Inselort Heimaey eine besondere Rolle spielen. Im Rahmen der «Nächte der kleinen Papageientaucher» helfen sie den Jungvögeln dabei, den Weg hinaus ins Meer zu finden. Aber Vorsicht: Papageientaucherschnäbel sehen nicht zufällig wie Gartenscheren aus!

Naturgewalt: Mystische Flora, vielfältige Fauna Islands.
Naturgewalt: Mystische Flora, vielfältige Fauna Islands.

Fotosafari oder Blasenhotel?

Fast beliebig liesse sich die lange Liste solcher Island-Specials ausdehnen: Ökotouristen kommen den erwähnten Papageientauchern auch im Rahmen von Schnorcheltouren näher, die auf der Insel Grimsey vor der einsamen Nordküste angeboten werden. Das isländische Zentrum für Whale-Watching heisst Húsavík und lockt mit Sichtungsraten, die höher liegen als an den meisten anderen Orten der Welt. Mitte April geht es los. Dann spielen Tausende von Walen vor Islands Westküste: Orcas, Buckel-, Mink- und mit etwas Glück sogar Blauwale. Ein Hotspot für Fotosafaris ist Island ohnehin: Sie führen in die berühmte «Feuerschlucht» von Eldgjá, Teil der 75 Kilometer langen Vulkanspalte, die zum Vulkansystem Katla gehört. Oder aber zoomen im wildromantischen Hochland auf die Vulkankraterreihe von Laki – und auf die Spuren eines der gewaltigsten Vulkanausbrüche Islands, der im 18. Jahrhundert zur Verdunkelung Europas führte und über hundert Schlacken- und Tuffkegel zurückliess. Auch Expeditionskreuzfahrtschiffe zieht der Tourismusmagnet an: So bietet die Reederei Hapag-Lloyd etwa die erste komplette Island-Umrundung an. Auf 1’052 Seemeilen und an Bord der Hanseatic inkludiert sie stürmische Programmpunkte wie das Kreuzen vor den Latrabjarg-Klippen. Mitunter garantiert bereits die Wahl einer besonderen Unterkunft den ersten Island-Kick: So schaffte es die brutalistische Architektur des ION Adventure Hotels – eine von kalifornischen Architekten umgebaute ehemalige Unterkunft für Bauarbeiter eines nahen geothermischen Kraftwerks – auf Anhieb unter die Top Ten der schönsten Outdoor-Hotels der Welt – was auch mit den Flechten und Moosen des bizarren Umlands zu tun hat. Eine grandiose Landschaftskulisse als perfekte Bühne für ultraromantische Hotels – das fällt in Island leichter als an den meisten anderen Orten der Welt. Aber es geht noch mehr. Wer will, kann Island durch den Filzspalt einer mongolischen Yurte betrachten (thh.is) oder als Insasse einer aufblasbaren Schlafblase mit freier Polarlicht-Sicht (http://buubble.com).

Highlight: Das stylishe ION Adventure Hotel ist die erste Adresse Islands für naturverbundene Designfans.
Highlight: Das stylishe ION Adventure Hotel ist die erste Adresse Islands für naturverbundene Designfans.

Das Glück des Tölts

Aber Island hat noch ganz andere Züge auf Lager. Etwa einen genialen Rosssprung. Es geht vom Hochlandplateau zur Heidelandschaft. Aber nicht auf schwarzen und weissen Feldern, sondern mal über moosgrüne Böden und dann wieder Richtung gelber Flechten. All das in der gemütlichen Gangart Tölt, einem genetisch bedingten Schritt, der auch Reitanfänger recht sicher im Sattel hält. Dank dieser besonderen Gangart wird die Urnatur der Insel nicht nur in wasserdichten Wanderstiefeln oder am Fahrersitz eines 4WD, sondern eben auch auf dem Rücken ganz besonderer Pferde erlebt. Von Norwegens Wikingern vor 1’200 Jahren ins Land geholt, hat sich hier eine kleinwüchsige Pferderasse entwickelt, die sogar saisonal wechselnde Fellfarben im Repertoire hat. Kastanienbraun im Winter und weissfellig im Sommer spazieren manche Islandpferde über die Insel. Oder in mystisch klingender Windfarbe: dunkelfellig mit ganz heller Mähne. Damit das auch so bleibt und nur ja keine Vermischung stattfindet, hat eine Vorschrift aus dem Jahr 982 (!) bis heute ihre Gültigkeit behalten. Sie verbietet den Import von Pferden nach Island – und untersagt isländischen Pferden, die die Insel verlassen haben, die Rückkehr in ihre Heimat. Zu den besten Tagen für die vielfältigen Reittouren, die hier angeboten werden, gehören die Wochen im September und Oktober, wenn sich Islands Norden einen kurzen Farbenrausch erlaubt und sich das sommerliche Grün in den kälter werdenden Nächten in vielfältige Rosttöne verwandelt. Dann treiben die Bauern auf abgeschiedenen Hochlandplateaus in der glühenden Heidelandschaft von Hvammsheiði oder rund um die Birkenwäldchen von Vatnshlíð bis zu 500 junge Islandpferde zusammen. Das berührende Spektakel des nordisländischen Pferdeabtriebs ist natürlich bloss eine Option, um Island-Glück auf dem Rücken der Pferde zu geniessen: Der mehrtägige Ritt über die schwarzen Lavafelder des Hengill-Vulkans in das grüne, verborgene «Tal des Pferdes» ist ein weiteres Abenteuer. Besonders lang sitzt Arinbjörn Jóhannson vom Brekkulaekur-Hof im Sattel. Abbi, wie ihn alle nennen, ist jener Mann, der das Wanderreiten in Island 1979 praktisch erfunden hat und dessen legendäre Touren noch immer zu den schönsten Island-Abenteuern zählen. Mit einer Herde freilaufender Islandpferde durch den See Hop reiten, später Lachsforellen angeln und vor Lavahöhlen am Lagerfeuer den alten Geschichten lauschen – all das ist weit mehr, als eine Ferienreise normalerweise bieten kann.

Die Sehnsucht nach dem Urgrund

Um die wichtigste Zutat – urzeitlich anmu-tende Landschaften – war die feurige Inselim eiskalten Nordatlantik noch nie verlegen. Sogar Wüstenfüchse, denen die Sahara gegenwärtig zu heiss geworden ist, zieht es heute hierher. Schliesslich findet sich in Island die grösste Lavawüste der Welt. Sie beinhaltet Orte von düsterer Schönheit, über die Saurons böses Auge aus«Der Herr der Ringe» zu streifen scheint. Im Idealfall brechen dann Sonnenstrahlen durch dichte Wolken und lassen die Hänge golden schimmern. Oder es leuchten blasslila Alaska-Lupinen unter bleigrauer Himmelsstimmung – jene Blumenart, die aus Nordamerika hierher gebracht wurde, um die Erosion aufzuhalten. Aber was soll das überhaupt heissen: Erosion? Wo doch auf Island «unwirtlich» bloss ein anderes Wort für Schönheit ist und Einsamkeit ein weiterer Begriff für die verbindende Stille der Natur. Davon zeugt auch die berührende Grafarkirkja, Islands älteste Kirche aus dem 17. Jahrhundert, die sich im Norden der Insel samt schiefer Grabsteine in die Untiefen eines ringsum wogenden Grasmeers kuschelt. Oder der Blick über die Komposition saftig grüner Moosflecken und Wasserbuchten, die die amphibische Eiszeitlandschaft des Vindbelgjarfjalls am ähnlich entlegenen Ufer des Mývatn-Sees in Nordost-Island prägt. Alles Bilder, die ein Leben lang nicht mehr vergessen werden. Ein Garant fürs Urzeitliche. Das war Island schon lange bevor die Überraschungskicker der Fussball-EM vor zwei Jahren an der Outlinie mit rhythmisch-archaischen Huh!-Schlachtrufen für Fan-Furore und Gänsehaut vor Plasmabildschirmen sorgten. Islands Kicker-Wikinger als raue Antwort auf die sorgfältig frisierten Fussballdiven der Welt – dieses Bild kommt nicht von ungefähr. Es transportiert das eigentliche Erfolgsgeheimnis dieses Reiseziels. Raw Style, jener gegenwärtige Megatrend, könnte hier erfunden worden sein. Pur ist Island ohnehin: eine geothermisch erhitzte Jungfrau im kalten Nordatlantik und so rein wie das Blut der Islandpferde. Oder wie der Glanz der Basaltsäulen, die der Nordatlantik mehrmals täglich sauber leckt. Es steht für Wildgänse über freiem Himmel, für Rentiere auf metallisch bunten Erdfarben und erinnert an ein Land wie vor unserer Zeit. Die Finanzkrise der Nullerjahre – ein zuletzt erstaunlich schnell besiegter Virus. Der wahre Geschmack der Insel währt länger: salzige Seeluft, schweigsame Moospolster, eisiges Schmelzwasser. Dass Islands erster Michelin-Sterne-Koch Ragnar Eiriksson für seine Kreationen ausschliesslich isländische Zutaten verwendet, versteht sich da fast von selbst. Eine ganz andere Spur führt in den Norden zur verwitterten Holzhütte des Gylfi Yngvason, der seinen Lachs noch immer so räuchert wie vor Hunderten von Jahren: nämlich in einer Räucherkammer aus Lavasteinwänden und über sorgfältig getrockneten Fladen aus Schafdung, die dem Fisch einen Schuss Menthol bescheren und einen besonderen Geschmackskick, der auch im fernen Reykjavík geschätzt wird.

Radikales Reykjavík

Ein enges Netzwerk an Spezialisten überzieht die Insel bis heute. Aber um Wikinger im Retourgang handelt es sich nicht. Denn das nordische Land, das einen Sonderstatus innerhalb Europas letzter grosser Wildnisse geniesst, hat auch ganz andere Seiten auf Lager. Seit Björk zum internationalen Superstar wurde, sind immer neue schillernde Pop-Acts aus dem kleinen, fernen Island in den Äther gelangt. Spannende Internet-Start-ups lassen die isolierte Lage vergessen und bescheren Island stattdessen den Ruf eines kleinen nordatlantischen Silicon Valley. Der internationale Architekturstar Òlafur Elíasson bescherte dem bestens vernetzten Reykjavík bereits Anfang der Zehnerjahre mit dem spektakulären Konzertbau Harpa ein weltweit beachtetes Wahrzeichen: ein symbolträchtiger Bienenwabenbau am Hafen, gerade richtig für eine Stadt, die nach durchtauchter Finanzkrise zu neuen Ufern aufbricht. Dass die dort gelegene Fischfabrik nun Kultureinrichtungen beherbergt, zugleich jedoch weiterhin frisch gefangenen Fisch verarbeitet, ist typisch für die richtungweisende Haltung dieser Hauptstadt. Denn Reykjavík, wo heute jeder dritte Isländer lebt, ist eine nordische Trend-City mit Modellcharakter: ein Schauplatz für international erfolgreiche Islandkrimis (in denen mehr Morde passieren als im echten Stadtleben) und mit der höchsten Dichte an Nobelpreisträgern und Schachgrossmeistern. Im neuen Perlan Museum – Wonders of Iceland wird Islands Natur durch Musik der einheimischen Komponistin Ragnhildur Gísladóttir untermalt. Die relative Ruhe, in der all das gedieh, ist auch heute nicht wirklich in Gefahr. Doch wer Reykjavíks quirlige Einkaufsstrasse Laugavegur entlangschlendert, über die Religions-Rakete der Hallgrímskirkja staunt und über das kreative Nebeneinander von bunten Wellblechwürfeln, nordischen Altbauten und Graffiti, hat dann besser noch Reserven für die langen, lichten Abende. Denn auch Reykjavíks Nachtleben ist legendär – spätestens in angesagten Tanzschuppen wie den Live-Clubs «Húrra» oder «Kaffibarinn» hat der Tölt Pause.

Kost & Logis

Gemütliche Unterkunft und köstliche Kulinarik

ION Adventure Hotel

Selfoss, http://ioniceland.is: Einst residierten hier die Bauarbeiter des nahen geothermischen Kraftwerks. Nun lockt das stylishe Boutiquehotel Trendnasen aus aller Welt an. Das Mitglied der Design Hotels TM setzt auf minimalistisches Design und überwiegend isländische Materialien. Der zehn Meter lange Outdoorpool mit Blick über moosige Hügel zählt zu den spektakulärsten weltweit. DZ ab CHF 490

Tungulending

Halbinsel Tjörnes, http://tungulending.is: Das private Gästehaus bietet individuell ausgestattete Zimmer mit herrlichem Nordatlantikblick und ist ein guter Ausgangspunkt für die Erkundung von Nordisland. DZ ab CHF 150

Brimslóð Atelier Guesthouse

Blönduós, http://brimslodguesthouse.is: Das B&B befindet sich am Strand des historischen Dorfes Blönduós und kombiniert schöne Bäder, Seeblick und gute isländische Küche. DZ ab CHF 230

Loft Hostel

Reykjavík, Bankastraeti 7, http://lofthostel.is: Das moderne City Hostel punktet mit zentraler Lage und Rooftop-Bar. DZ ab CHF 290

Kex Hostel

Reykjavík, Skúlagata 28, http://kexhostel.is: Vintage-Flair in bester Altstadtlage. DZ ab CHF 250

Lonkot Rural Resort

Skagafjördür, http://lonkot.is: Die Ställe des einstigen Bauernhofs haben sich in gemütliche Gästezimmer verwandelt. Gute saisonale Küche. DZ ab CHF 220

Hótel Búðir

Íþróttahús Snæfellsbæjar, 356, Engihlíð 1, 355 Ólafsvík, http://hotelbudir.is: elegantes Hotel inmitten moosbewachsener Lavafelsen der westisländischen Halbinsel Snæfellsbæjar. Viel historischer Charme.

Restauranttipps

VON mathús
Strandgata 75, Hafnarfjördur, http://vonmathus.is

Das Gastro-Pub ausserhalb Reykjavíks zählt zu den Trendsettern der saisonalen isländischen Küche. Das Menü umfasst neben Fisch und Seafood auch Fleischspeisen wie Ochsenbäckchen.

Dill
Hverfisgata 12, Reykjavík, http://dillrestaurant.is

Islands erster Michelin-Sterne-Koch Ragnar Eiriksson verwendet ausschliesslich isländische Zutaten.

Sumac Grill
Laugavegur 28, 101 Reykjavík, http://sumac.is

Im Juni 2017 ging das ION City Hotel an den Start, nun eröffnet hier ein stylishes Grilllokal: Deckenhohe Fenster, rostoranges Leder auf Betonblöcken und freigelegte Rohre inszenieren Industrial

Chic à la Island.

Kultur & Lifestyle

Wissenswertes, Feierliches und Aufregendes

Lava Centre, http://lavacentre.is Islands neuestes Museum informiert interaktiv über Vulkanismus

Marshallhúsið, Grandagarður, 101 Reykjavík, http://marshallhusid.is Die ehemalige Fischfabrik am Hafen kombiniert Kultur, Restaurant und eine Bar.


FestivalTipps

Kunstfestival der Stadt Reykjavík: Von Mitte bis Ende Mai rückt Islands Hauptstadt internationale und nationale Künstler ins Rampenlicht.

Festival des Meeres: Der traditionelle Seemannsfeiertag steht im Zeichen der maritimen Kultur: Musik, Spiele und kulturelle Ereignisse am ersten Juni-Wochenende.

Wikingerfestival in der Stadt Hafnarfjörður: 12.–17. Juni.

Sumarsólstöður: Die Sommersonnenwende des 21. Juni wird auch in Island ausgelassen gefeiert. Arctic Open: Das nächtliche Golfturnier findet in Akureyri statt – und ist dank Mitternachtssonne taghell. 25.–27. Juni.

Verslunarmannahelgi – Handelsfeiertag: Das erste August-Wochenende ist ein beliebtes Open-Air-Wochenende mit Festivals rund um die Insel – vom Familientreffen bis zum Rockfestival.

Iceland Airwaves: Island grösstes Musikfestival bietet Anfang November fünf Tage lang 150 internationale Bands. http://icelandairwaves.is


Aktivtipps

Hof Bjarteyjarsandur: Spass für die ganze Familie in Form von Muschelsammeln und -zubereiten am Walfjord. Wer will, nächtigt im Bauernhaus von 1929. http://bjarteyjarsandur.is

Reittouren: Katla Travel bietet eine Reihe von mehrtägigen Reittouren an. http://katla-travel.is


Webtipps

http://vegagerdin.is – Infos zum Strassenzustand

http://vedur.is – aktuelle Wettervorhersage

https://insidethevolcano.com – Infos zum Abstieg in den Vulkan Þríhnúkagígur

http://hotpoticeland.com – der Wegweiser zum heissen Bad

http://de.visiticeland.com – offizielle Tourismusseite

© Getty Images, ION Luxury Adventure Hotel, Vigfus Birgisson