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Ans Herz gewachsen: Christian Schaub – seit 50 Jahren Diners Club Mitglied

Eine Wahl fürs Leben: Auf einem längeren Auslandsaufenthalt im Norden Englands erhielt der 23-jährige Christian Schaub aus Rudolfstetten 1966 seine erste Diners Club Kreditkarte. Seither begleitet sie den Vielgereisten zuverlässig durch die Jahrzehnte, von der avantgardistischen Frühzeit des bargeldlosen Bezahlens bis zum alltäglichen Karteneinsatz von heute.

You First

Seit über 50 Jahren erkundet Christian Schaub die Welt, früher oft mit geschäftlichem Hintergrund, heute hauptsächlich privat. Er kennt unzählige Länder und Städte, Millionen von Flugmeilen liegen hinter ihm, und noch immer kann der 73-Jährige ins Schwärmen geraten, wenn das Gespräch aufs Reisen kommt. Letzten Herbst zum Beispiel stachen seine Frau und er erstmals zu einer Kreuzfahrt in See, die sie von Peking aus nach Südkorea, Japan, Vietnam und Singapur führte: «Das war einfach ein fantastisches Erlebnis, eine wunderbare Reise, die wir sehr genossen haben.»Schon früh in seinem Leben zog es den lernbegierigen und allem Neuen gegenüber aufgeschlossenen Christian Schaub in die Welt hinaus. Nach dem Abschluss seiner kaufmännischen Grundsausbildung bei einer Sanitärfirma in Zürich verliess er 1963 im Alter von 20 Jahren die Schweiz, um in der nordostenglischen Stadt Darlington für längere Zeit seine Zelte aufzuschlagen. Während fünf Jahren arbeitete er in einem Textilunternehmen, perfektionierte sein Englisch, lernte das Land und die Leute schätzen – genauso wie eine überaus praktische kleine Plastikkarte, mit der er als stolzer Neubesitzer 1966 die ersten Restaurantrechnungen beglich: «In meinem Umfeld galt das Bezahlen mit der in dieser Zeit noch relativ jungen Kreditkarte schon ein bisschen als hip, und so hörte ich immer wieder von den Vorzügen der Diners Club Karte. Deshalb hatte ich mich dazu entschlossen, ebenfalls eine zu beantragen», erzählt Schaub, der sich damals allerdings noch keine Vorstellungen machen konnte von der beispiellosen Evolution, die dem praktischen bargeldlosen Zahlungsmittel in den kommenden Jahrzehnten noch bevorstehen sollte.

Die Schaubs auf ihrer Hochzeitsreise 1972 in Thailand
Die Schaubs auf ihrer Hochzeitsreise 1972 in Thailand

WELTWEIT UNTERWEGS

1973 in New York
1973 in New York

1968 kehrte Christian Schaub in die Schweiz zurück, wo er dank seiner Englischkenntnisse im Finanzsektor Fuss fassen und in der Kundenbetreuung und -akquisition arbeiten konnte. Die Tätigkeit bei einer internationalen Fondsfirma hatte einen weiteren Englandaufenthalt zur Folge, diesmal in London. Berufliche Reisen, oft unter abenteuerlichen Bedingungen, führten ihn als Händlerbetreuer von dort aus nach Afrika, unter anderem nach Äthiopien, Ghana, Nigeria, Algerien und Tunesien sowie nordwärts nach Skandinavien. Immer mit dabei: seine Diners Club Karte, die ihm beste Dienste leistete. «Die Akzeptanz von Diners Club in Hotels war damals schon sehr hoch», sagt Schaub. In London lernte er auch seine Frau Mirka kennen. Ihre Flitterwochen verbrachten die beiden Jungverheirateten und Polyglotten 1972 in Thailand. Ein Jahr später verlagerten sie ihren Lebensmittelpunkt in die Schweiz. 1979 begann Christian Schaub als Wertschriftenhändler zu arbeiten, um danach Direktionsmitglied einer amerikanischen Investmentbank und ab 1989 deren Geschäftsführer in Zürich zu werden. Als Branch Manager, unter anderem mit Handelslizenzen von der New York Stock Exchange, der American Stock Exchange und der Nasdaq, flog er unzählige Male zu Meetings nach New York, dreimal sogar mit der legendären Concorde. Da seine Diners Club Karte schon früh ans vorteilhafte Meilenprogramm von British Airways angebunden war, zahlten sich sowohl jeder Karteneinsatz als auch die vielen Flugreisen in Zigtausenden wertvoller Avios aus, die er in Upgrades und Freiflüge umsetzen konnte. «Die Avios Gutschrift von 1:1 für jeden Franken, den ich mit meiner Diners Club ausgebe, gehört neben den ausgezeichneten Versicherungsleistungen zu den herausragenden Vorzügen», sagt Schaub, der mit seiner Diners Club British Airways Karte von Cornèrcard auch heute noch fleissig Avios sammelt.

2014 auf den Spuren ihrer Flitterwochen wieder in Bangkok
2014 auf den Spuren ihrer Flitterwochen wieder in Bangkok

VIELSEITIG ENGAGIERT

Christian Schaub blickt auf ein arbeitsreiches Leben zurück. Nachdem er ab 2001 noch als selbstständiger Broker tätig gewesen war und sich zusätzlich von 1993 bis 2013 als Gemeinderat, davon zwölf Jahre als Vizeammann, in seiner Wohngemeinde Rudolfstetten engagiert hatte, erfreut sich der Vater von drei erwachsenen Kindern und Grossvater von zwei Enkeln heute zusammen mit seiner Frau des – immer noch reich befrachteten – Ruhestands. Zu seinen langjährigen Hobbys zählen das Klavierspielen, vorzugsweise Boogie-Woogie, und das Sammeln von alten Dokumenten, insbesondere die Originalunterschriften britischer Premierminister. In aller Welt unterwegs sein mit seiner Frau, manchmal auch mit der ganzen Familie, ist selbstverständlich immer noch angesagt, wenn auch etwas weniger als früher, doch stets und wie immer in all den Jahren in Begleitung von Diners Club: «Die Karte ist mir einfach ans Herz gewachsen», fasst Christian Schaub seine 50-jährige Mitgliedschaft bei Diners Club zusammen.

Vorreiter : Die erste Kreditkarte der Welt gibt es seit 66 Jahren. Christian Schaub ist seit 1966 beim Diners Club dabei
Vorreiter : Die erste Kreditkarte der Welt gibt es seit 66 Jahren. Christian Schaub ist seit 1966 beim Diners Club dabei

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